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Musiker der Stadtkapelle zogen alle Register ihres Könnens
Ein Bericht von Peter Meier  
  

Es war ein besonderes Konzert, zu dem die Stadtkapelle Renchen im 180. Jahr ihres Bestehens am Samstagabend in die Festhalle einlud: bereits zum 40. Mal fand das Dreikönigskonzert statt. Wie der 1. Vorsitzende Berthold Burkart bei der Begrüßung deutlich machte, wurde der Bevölkerung das erste Konzert dieser Art an Dreikönig 1978 geboten. Vorstand war damals Klaus Hodapp und als Dirigent war Berthold Nell im Einsatz, den er an diesem Abend ebenso willkommen heißen konnte wie die über 350 Besucher in der voll besetzten Halle. Grußworte galten auch den Ehrengästen wie Bürgermeister Bernd Siefermann und Ehrendirigent Alois Geiler. Unter Leitung von Dirigent Manfred Huber hatte die Stadtkapelle ein kontrastreiches und anspruchsvolles Programm vorbereitet, das mit seiner gekonnt vorgetragenen Mischung verschiedener blasmusikalischer Epochen und Stilrichtungen für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte und beim Publikum begeistert ankam.
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Den Auftakt machte die Jugendkapelle unter Dirigentin Alexandra Ebert. Leonie Wirth und Stefanie Schaufler führten durch die Beiträge wie "Also sprach Zarathustra“ und "Let it go", zum Abschluss erklang rhythmisch akzentuiert der "Cup-Song", zunächst mit Noah Fuchs als Taktgeber, anschließend ergänzt durch Luisa Wirth, Marie Schnurr, Leonie Wirth, Hanna Müller, Emily Schmälzle, Benita Fischer und Jule Geier. Vorgestellt wurden auch die fünf Jungmusiker, die das Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich abgelegt haben: Annika Schnurr, Alizea Gnauck, Remy Monsallier, Guillaume Schafner und Julian Lacker.

Als Moderator führte anschließend Jochen Graf charmant, souverän, informativ und mit viel Humor durch das Programm des Abends und bot den Besuchern interessanSTK_KLte Details zu den Stücken und ihren Komponisten. Zunächst erklang mit einer erstaunlich dynamischer Bandbreite die "Alvamar Overture" von James Barnes, anschließend die "First Suite in Es", von Gustav Holst 1908 für Militärorchester komponiert und einer der Meilensteine in der Geschichte der Blasorchester. Nicht nur beim Jugendorchester, auch bei der Stadtkapelle selbst zeigt sich der Erfolg der sehr guten Nachwuchsarbeit. Jochen Graf konnte sechs Jungmusiker vorstellen, die erstmals im großen Orchester zum Einsatz kamen. Er stellte mit Stefanie Schaufler und Julia Müller auch 2 Musikerinnen vor, die das Leistungsabzeichen in Silber erfolgreich abgelegt haben. Der heiter-liebliche Klang der Querflöten prägte "Sparkling Flutes" von Richard Comello, als Solistinnen brillierten Stefanie Huber und Stefanie Schrempp. Als Dank für den begeisterten Applaus präsentierten sie ein weiteres Stück für Flöten und Orchester. Mit "Arabesque" von Samuel R. Hazo, einer musikalischen Reise durch orientalische Klänge, endete der erste Teil des Konzerts.
  
In der folgenden Pause konnten sich die Besucher des Dreikönigskonzerts stärken und Lose für die reichhaltige Tombola erwerben. Alle Register ihres Könnens zog die Stadtkapelle dann auch im zweiten Teil des Programms. Bei Konzertwerken wie den herrlichen Klangbildern von "Beyond the Horizon" von Rossano Galante oder "Charles Chaplin", einem wunderschönen und anspruchsvollen Medley für Orchester der Ober- bis Höchststufe mit Musik aus den Filmen dieser Comik-Legende zeigte die Stadtkapelle bei den zahlreichen Solopassagen, welche Könner an ihren Instrumenten sie in ihren Reihen hat. Begeisternd dann auch das Medley bekannter Melodien von Simon and Garfunkel und "Conga del Fuego Nuevo", einer temperamentvollen musikalischen Reise durch Südamerika. Unter tosendem Beifall verabschiedete sich die Stadtkapelle mit drei Zugaben, darunter der Florentiner Marsch von Julius Fucik.